Gründerszene Gastbeitrag zu unserem HR Startups Survey 2015

Heute ist ein Gastbeitrag von Dr. Simon Werther und Julia Weßeler zu unserem HR Startups Survey 2015 auf Gründerszene erschienen: Werden HR-Startups in Deutschland abgehängt? Die Ergebnisse des HR Startups Survey zeigen dabei, dass die Gründung von HR-Startups in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Gleichzeitig bleibt es bei einigen Themen spannend, nachdem insbesondere die strengen Datenschutzrichtlinien und die Mitbestimmungspflichten in Deutschland einige Anwendungsszenarien erschweren.

Zentrale Ergebnisse des HR Startups Survey

Die zentralen Ergebnisse des HR Startups Survey 2015 sind in der folgenden Infografik zusammengefasst. Die HR-Szene in Deutschland hat folglich sehr stark an Aktivität gewonnen, wobei gerade die Themen Digitalisierung und HR bei fast allen Gründungen im Mittelpunkt stehen. Personalmarketing und Recruiting sowie Personalentwicklung und Weiterbildung stellen den größten Anteil an HR-Startups. Doch auch Administration und Personalcontrolling ist mit 15% relativ stark vertreten. Auffällig ist dagegen der geringe Anteil an HR-Startups mit Schwerpunkt Big Data, nachdem dieses Thema aktuell sehr häufig in Fachkreisen diskutiert wird. In dieser Infografik werden zentrale Ergebnisse des HR Startups Survey 2015 dargestellt, die auch im Gründerszene Gastbeitrag genannt werden. Bei der Anzahl an amerikanischen HR-Startups muss dagegen berücksichtigt werden, dass diese nicht vollständig im HR Startups Survey berücksichtigt werden konnten. Dennoch ist der stärkere Fokus auf Personalmarketing und Recruiting auffällig und interessant, nachdem sich unter deutschen HR-Startups vielfältigere Schwerpunkte zeigen.

Gastbeitrag auf Gründerszene zu den Ergebnissen

Im aktuellen Gastbeitrag auf Gründerszene gehen Dr. Simon Werther und Julia Weßeler auf die Ergebnisse detaillierter ein. Darüber hinaus wird ein Ausblick dargestellt, wie sich die HR-Szene in Deutschland in Zukunft entwickeln könnte. Die Innovationskraft ist insofern gefährdet, als dass strenge Regelungen und zahlreiche Limitierungen nicht immer förderlich für die Anwendung von Innovationen im Personalumfeld sind. Datenschutz und der Schutz von Arbeitnehmern besitzen zweifellos einen sehr hohen Wert, doch wird der Kampf um Talente zunehmend auf internationalem Boden entschieden. Insofern wird es in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, dass Deutschland auch diesbezüglich einen klaren aber innovationsförderlichen rechtlichen und politischen Rahmen gestaltet.

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