Employee Engagement Tagung am 7.6. in Berlin

Am 7. Juni 2016 findet die erste Employee Engagement Tagung im HRM Forum in Berlin statt. Wir freuen uns sehr, dass im HRM Forum Berlin diesem Thema eine eigene Tagung gewidmet wird, nachdem es unserer Erfahrung nach weiterhin und immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Mitarbeiter sind schließlich das höchste Gut jedes Unternehmens, so dass Employee Engagement gerade in Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs um High Potentials und Talente für jede Firma ein Thema sein muss. Die Perspektiven auf Employee Engagement sind dabei sehr vielfältig, so dass diese Tagung sicherlich spannende Impulse liefern kann. Motivation, Commitment, Retention, People Analytics – aktuell gibt es viele Schlagworte, die direkt oder indirekt mit Employee Engagement zusammenhängen.

Employee Engagement aus verschiedenen Perspektiven

Die Tagung kombiniert verschiedenste Formate, wie es im HRM Forum üblich ist. Neben Best Practice Cases und Impulsvorträgen sind auch interaktive Workshops vorgesehen. Bereits der Impulsvortrag zur Eröffnung von Stephan Grabmeier zum Thema “Organisationsformen der Zukunft: demokratisch. digital. vernetzt” bildet das breite Themenspektrum sehr gut ab.

Genauso spannend geht es mit dem Vortrag von Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der SpardaBank München eG, weiter. Achtsamkeit und erfolgreiche Unternehmensführung müssen eben alles andere als ein Widerspruch sein, so dass Employee Engagement hier um einen neuen Ansatz erweitert wird, der oftmals nicht direkt damit in Verbindung gebracht wird. Das weitere Programm liest sich genauso spannend, Details sind direkt auf der Tagungs-Website verfügbar.

Workshop zur Zukunft von Mitarbeiterbefragungen

Dr. Simon Werther wird auf der Tagung Employee Engagement einen Workshop zum Thema “Klassische Mitarbeiterbefragungen und Feedbackinstrumente als Auslaufmodell?” halten. In letzter Zeit erhalten wir immer mehr Anfragen von erfolgreichen Mittelständlern und Großkonzernen, die Mitarbeiterbefragung neu denken möchten. Die bisherigen Modelle mit klassischen Vollbefragungen, die jährlich oder alle zwei Jahre mit einem mehr oder weniger umfangreichen Fragebogen durchgeführt werden, treffen nicht mehr die Anforderungen an strategische Unternehmensführung und partizipative Einbindung von Mitarbeitern. Welche alternativen Modelle sind denkbar?

Wir lassen uns in unserer alltäglichen Entwicklungsarbeit von sehr alten und sehr modernen Konzepten beeinflussen, doch letztlich geht es immer um eine Passung zur individuellen Situation der jeweiligen Firma. In manchen Fällen machen wöchentliche oder monatliche Befragungen im Stil eines Happiness Index Sinn. Teilweise sind innovative Formate bei Mitarbeiterbefragungen sinnvoll, beispielsweise eine allgemeine Vorbefragung zu groben Themenbereichen und eine abteilungsbezogene Vertiefung in weiteren Pulsbefragungen, je nachdem welche Themen in der jeweiligen Abteilung anstehen. Auf jeden Fall gehen viele moderne Ansätze bei Mitarbeiterbefragungen und Pulsbefragungen eher in Richtung von dezentralen Befragungen in höherer zeitlicher Taktung.

Genau darüber wird sich Dr. Simon Werther im Workshop mit den Teilnehmern austauschen und Beispiele vorstellen, wie Mitarbeiterbefragungen ganz neu gedacht werden können.

Vorheriger Beitrag:
Nächster Beitrag:

Ist einer der folgenden Beiträge für Sie interessant?