Am Puls mit Mitarbeiter Feedback – Gastbeitrag im Personalmagazin

von Franziska Mann

In der aktuellen Ausgabe des Personalmagazin ist ein Fachbeitrag unseres Gründers Prof. Dr. Simon Werther zum Thema Mitarbeiter Feedback. In seinem Beitrag gibt er einen Überblick und eine Abgrenzung moderner und traditioneller Feedbackformate. 

Dabei geht es Simon Werther auch um eine differenzierte Betrachtung verschiedener Varianten von Mitarbeiter Feedback, da momentan an vielen Stellen von Pulsbefragungen und Echtzeitfeedback die Rede ist, wobei ganz unterschiedliche Feedbacktools darunter verstanden werden.

Mitarbeiter Feedback als zentrale Stellschraube

“Feedback ist und bleibt eine zentrale Stellschraube, um Unternehmenskulturen in Richtung Partizipation und Wertschätzung weiterzuentwickeln” – daher ist es uns und unserem Gründer ein besonderes Anliegen, Mitarbeiter Feedback in Unternehmen voranzutreiben. Allerdings fällt auf, dass die immer mehr an Fahrt aufnehmende Diskussion moderner Feedbackformate aus unterschiedlichen Perspektiven geführt wird, wobei oftmals verschiedenste Zielsetzungen und Formate als eins betrachtet werden.

Daher wird in dem Beitrag eine systematische Übersicht dargestellt, in der verschiedene Feedbackformate nach Feedbackempfängern eingeteilt werden: Soll ein Individuum, eine Kleingruppe (z.B. Team, Abteilung) oder eine Großgruppe (z.B. die ganze Organisation) Feedback erhalten? Es gibt auch Feedbackformate, die mehrere Empfängergruppen abdecken wie z.B. eine Feedback App, so dass alleine durch diese Differenzierung der Feedbackempfänger eine gewisse Systematik entsteht.

Unterschiedliche Ziele von Mitarbeiter Feedback 

Neben den Feedbackempfängern können auch die Zielsetzungen der verschiedenen Formate von Mitarbeiter Feedback unterschiedlich sein: So können auf der einen Seite mitarbeiterbezogene Ziele verfolgt werden, wie beispielsweise die Erhöhung von Zufriedenheit und Engagement der Mitarbeiter.  Auf der anderen Seite sind auch strategische Ziele umsetzbar, wie beispielsweise die Gewinnung strategischer Informationen für die langfristige Personalplanung. 

Und auch das Medium des Mitarbeiter Feedbacks kann in der heutigen Zeit variieren, nachdem glücklicherweise nicht mehr nur Papierfragebögen zur Verfügung stehen: So sind papierbasierte oder auch digitale Befragungen möglich. Digitale Formate können zudem per Web oder App durchgeführt werden – so ist beispielsweise die Mitarbeiter Feedback App ein aktueller Trend, mit dem unterschiedlichste Zielsetzungen verfolgt und verschiedene Feedbackempfänger befragt werden können. 

Feedbackkultur als langfristige Zielsetzung

Welches Feedbackformat konkret gewählt werden sollte, hängt von der Richtung ab, in welche die Feedbackkultur weiterentwickelt werden soll. Die bereits genannten Differenzierungsmöglichkeiten können bei der Entscheidung sicherlich helfen, so dass nicht das Tool an sich im Mittelpunkt steht, sondern eine Feedbackkultur als langfristige Zielsetzung angestrebt wird.

Lesen Sie hier weiter, wie Mitarbeiterbefragungen, Pulsbefragungen und Instant Feedback abgegrenzt werden können und warum eine flexible Kombination verschiedener traditioneller und moderner Feedbackformate sinnvoll ist. 

Mitarbeiter Feedback wird in Zeiten der Digitalisierung noch vielschichtiger

Unser Gründer endet mit dem Fazit, dass eine systemische Perspektive auf Feedbackformate empfehlenswert ist: “Feedback ist und bleibt ein vielschichtiges und tief greifendes Thema, das immer aus mehreren Perspektiven und damit auch mit unterschiedlichen Formaten kurzfristig angestoßen und langfristig gelebt werden muss”.

Eine systemische Perspektive ist uns auch als Unternehmen ein großes Anliegen, da Feedbacktools niemals einen Selbstzweck darstellen dürfen. Sie müssen immer in einen größeren Veränderungsprozess integriert und mit einer strategischen Zielsetzung verknüpft werden.

Deshalb ist die Kombination verschiedener Herangehensweisen besonders empfehlenswert: Digitale Tools sollten beispielsweise immer mit analogen Formaten kombiniert werden, denn der persönliche Austausch von Angesicht zu Angesicht hat eine besonders eindrucksvolle Wirkung auf Menschen – gerade in Zeiten der Digitalisierung.

Über den Autor

Franziska Mann

Franziska Mann arbeitet seit ihrem Bachelorabschluss in Psychologie in der Produktentwicklung und im Marketing bei HRinstruments. Dabei fasziniert sie besonders die Kombination aus Psychologie und Technologie und wie sich diese beiden Spannungsfelder miteinander verbinden lassen. Zu ihren Aufgaben gehört u.A. die Betreuung von Kundenprojekten, die Weiterentwicklung von Feedbackinstrumenten, das Verfassen von Publikationen rund um das Thema Digitalisierung & HR sowie die Vertretung des Unternehmens auf Veranstaltungen. Nebenbei absolviert Franziska Mann ihr Masterstudium in Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wobei sie einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie legt.

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