Instant Feedback – voll im Trend

von Franziska Mann

Seit unserer Gründung im Jahr 2015 liegt uns das Thema Feedback am Herzen. Empirische Befunde bestärken uns darin, dass Feedback und insbesondere Instant Feedback ein zentraler Faktor bei der Kulturentwicklung und bei der Personalentwicklung in Richtung Agilität ist, so dass unsere Themen aktueller denn je sind.

Mit unseren Tools können unsere Kunden Mitarbeiter in Echtzeit an Entscheidungsprozessen teilhaben lassen und wertschätzend mit ihren Meinungen und Ideen umgehen sowie individuelle und kontinuierliche Entwicklung fördern. Dazu haben wir unsere Feedback Toolbox entwickelt, die seit zwei Jahren Instant Feedback und damit einhergehend eine Feedback App enthält.

Aktuell freut sich Instant Feedback immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit, z.B. wurden auf Veranstaltungen in den letzten Wochen Instant Feedback Apps vorgestellt, die aktuell bei Großkonzernen wie Daimler eingeführt werden und die erstaunliche Gemeinsamkeiten mit unserem Ansatz aufweisen. Wir fühlen uns dadurch umso mehr darin bestätigt, dass unsere innovativen Ansätze sogar als Inspirationen für andere Unternehmen dienen.

Was genau ist Instant Feedback? 

Die Erwartungen der Mitarbeiter bezüglich Feedback haben sich grundlegend geändert: weg von einer großen Mitarbeiterbefragung oder einem Mitarbeitergespräch im Jahr, hin zu regelmäßigeren und kürzeren Formaten oder Feedbacks. Somit sind momentan viele Unternehmen dabei, diverse Prozesse mit Bezug zu Feedback zu überdenken. Wie können Mitarbeiter kontinuierlich Rückmeldungen abgeben und erhalten? 

Instant Feedback lebt deshalb von der proaktiven Beteiligung der Mitarbeiter. Wir haben es vor über zwei Jahren als ein Tool entwickelt, mit dem Mitarbeiter eigenständig kurze Feedbacks (sog. Peeks) abgeben oder anfragen können. Zudem signalisieren sich Mitarbeiter gegenseitig Wertschätzung, indem sie Auszeichnungen in Anlehnung an Unternehmenswerte oder zentrale Kompetenzen wie beispielsweise “Zuverlässigster Kollege” oder “Hervorragende Kooperation” vergeben. Auf diese Art und Weise wird eine sehr niedrigschwellige selbstgesteuerte Personalentwicklung möglich und die Unternehmenskultur entwickelt sich damit einhergehend weiter.  

Daneben werden kleinere Befragungen mit Instant Feedback umgesetzt: beispielsweise können im Rahmen einer Großveranstaltung mit mehreren tausend Mitarbeitern Fragen an das Publikum gestellt werden, um dann direkt die Antworten im Live-Präsentationsmodus in die weitere Diskussion zu integrieren. Das ist vor allem deshalb sehr einfach möglich, weil unser Instant Feedback sowohl per Web als auch per Android und iOS Feedback App verfügbar ist.

Umgang mit Instant Feedback 

Da wir mittlerweile fast drei Jahre Erfahrung mit dem Einsatz unseres Instant Feedback und unserer Feedback App haben, sind wir umso überzeugter: Instant Feedback birgt sehr viele Potentiale. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Einführung wie jeder andere Veränderungsprozess mit Fokus Kulturentwicklung sorgsam begleitet werden sollte, wie wir auch in verschiedenen Publikationen wie beispielsweise in der Zeitschrift Personalwirtschaft aufzeigen.

So sollten Multiplikatoren identifiziert werden und Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen, die das Tool nutzen und als Vorbild für die Mitarbeiter dienen. Außerdem muss Instant Feedback mit anderen Prozessen verknüpft werden, wie z.B. eine Einbindung in vorhandene Performance Management Prozesse, um die Präsenz des Tools zu verstärken. Gerade auch die bereits erwähnte Verknüpfung mit Präsenzveranstaltungen ist unserer Erfahrung nach sehr hilfreich, da Partizipation dadurch direkt für alle Mitarbeiter erlebbar gemacht wird.

Digitales Feedback als Impulse für realen Austausch

Instant Feedback lebt immer davon, dass es zu weiterführendem Austausch in der realen Welt einlädt und zu echten Veränderungen losgelöst von aller Digitalisierung führt. Nur dann kann es langfristig erfolgreich eingesetzt werden.

Genau dabei begleiten wir unsere Kunden und freuen uns umso mehr, dass Feedback ein immer wichtigeres Thema in Zeiten der digitalen Transformation in Richtung Agilität geworden ist!

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Über den Autor

Franziska Mann

Franziska Mann arbeitet seit ihrem Bachelorabschluss in Psychologie in der Produktentwicklung und im Marketing bei HRinstruments. Dabei fasziniert sie besonders die Kombination aus Psychologie und Technologie und wie sich diese beiden Spannungsfelder miteinander verbinden lassen. Zu ihren Aufgaben gehört u.A. die Betreuung von Kundenprojekten, die Weiterentwicklung von Feedbackinstrumenten, das Verfassen von Publikationen rund um das Thema Digitalisierung & HR sowie die Vertretung des Unternehmens auf Veranstaltungen. Nebenbei absolviert Franziska Mann ihr Masterstudium in Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wobei sie einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie legt.

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