Personalentwicklung 4.0 – Unser Artikel im Magazin HR Performance

von Franziska Mann

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift HR Performance haben wir einen Artikel zum Thema lnstant Feedback und selbstgesteuerte Personalentwicklung veröffentlicht, nachdem das zentrale Elemente einer Personalentwicklung 4.0 sind. 

Wir sind der Überzeugung – und wir werden täglich von unseren Kunden darin bestätigt – dass sich Personalentwicklung in Zukunft grundlegend verändern muss. Dabei spielen sowohl Online-Tools als auch neue Perspektiven auf die Thematik insgesamt eine zentrale Rolle, worauf wir in unserem Artikel detaillierter eingehen.

Instant Feedback als ein Instrument für Personalentwicklung 4.0

Instant Feedback liegt momentan voll im Trend! Online per Browser oder über eine Feedback App können Mitarbeiter jederzeit und ortsunabhängig kurze Feedbacks proaktiv vergeben oder von Kollegen anfordern. Außerdem sind konstruktive Rückmeldungen in Form von Auszeichnungen ein mögliches Einsatzszenario. Doch wie kann dieses vielfältige Tool für eine selbstgesteuerte Personalentwicklung und damit für Personalentwicklung 4.0 eingesetzt werden?

Da konstruktives Feedback bisher unbekannte Aspekte der eigenen Person offen legt, stellt es einen wertvollen Ausgangspunkt für die kontinuierliche (Weiter-) Entwicklung jedes Mitarbeiters dar. Instant Feedback eignet sich besonders gut dazu, da es jederzeit von den Beteiligten komplett eigenständig als Peer-Feedback genutzt werden kann. Gerade Kollegen erleben Mitarbeiter oftmals regelmäßiger und intensiver, so dass eine Rückmeldung auf dieser Basis hilfreicher sein kann als das Feedback von Seiten der zuständigen Führungskraft. So können Mitarbeiter in einem geschützten Rahmen kontinuierlich Rückmeldungen austauschen.

Auch als Erweiterung des Performance Management Prozesses ist Instant Feedback ein wertvoller Ansatz. So können Auszeichnungen des Mitarbeiters wie „Exzellente Ergebnisse“ oder “Zuverlässigster Kollege” als Informationsquelle für die Weiterentwicklung herangezogen werden oder es können im Mitarbeitergespräch festgelegte Ziele kontinuierlich und selbstgesteuert geprüft werden.

Erweiterung in Richtung Organisationsentwicklung

Neben der Nutzung von Instant Feedback für eine selbstgesteuerte Personalentwicklung, kann es auch zur Organisationsentwicklung genutzt werden. Mit der Befragungsfunktion kann die Unternehmensleitung beispielsweise innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Mitarbeiter an verschiedenen Standorten zu einem Thema befragen, um Stimmungsbilder in Echtzeit einzuholen und direkt mit den Antworten weiterzuarbeiten.

Obwohl die Digitalisierung für selbstgesteuerte Personalentwicklung 4.0 große Potenziale mit sich bringt, stehen dem Einsatz moderner Tools wie Instant Feedback häufig Bedenken und Skepsis im Weg.
Oftmals fehlen Erfahrungswerte mit den innovativen Instrumenten, weshalb im Zweifelsfall nicht selten konservativ entschieden wird. Wir haben jedoch beobachtet, dass die Offenheit gerade in den letzten Monaten stark zugenommen hat und hoffen auf einen weiteren Trend hin zu mehr Flexibilität und Innovation in Bezug auf Feedback im Unternehmen. 

Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie weiterführende Fragen zu unserem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift HR Performance haben.

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Über den Autor

Franziska Mann

Franziska Mann arbeitet seit ihrem Bachelorabschluss in Psychologie in der Produktentwicklung und im Marketing bei HRinstruments. Dabei fasziniert sie besonders die Kombination aus Psychologie und Technologie und wie sich diese beiden Spannungsfelder miteinander verbinden lassen. Zu ihren Aufgaben gehört u.A. die Betreuung von Kundenprojekten, die Weiterentwicklung von Feedbackinstrumenten, das Verfassen von Publikationen rund um das Thema Digitalisierung & HR sowie die Vertretung des Unternehmens auf Veranstaltungen. Nebenbei absolviert Franziska Mann ihr Masterstudium in Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wobei sie einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie legt.

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