Employee Journey messbar machen mittels einer Feedbacklandschaft

Qualifiziertes Personal ist das Herz eines jeden Unternehmens. In Zeiten des Fachkräftemangels und der digitalen Transformation besteht eine der größten unternehmerischen Herausforderungen im Finden und Binden geeigneter Mitarbeitender.

Dementsprechend müssen die Firmen besonderen Wert auf die richtige Gestaltung der Employee Journey legen. Kontinuierliches Feedback hilft bei der Messung der Zufriedenheit, um wirksam und ohne Zeitverzögerung Handlungsfelder zu erkennen und zu beheben.

Bedeutung der Employee Journey

Das Personalwesen darf nicht mehr nur als starres Verwaltungsorgan agieren, sondern muss sich neu definieren. Das reicht von strategischem Talentmanagement bis hin zur Kulturentwicklung, um ein attraktiver Arbeitgeber zu werden oder zu bleiben. Diese Erkenntnis leitet inzwischen in immer mehr Unternehmen die Personalarbeit.

Ein wertvoller Ansatzpunkt für die Umsetzung ist die Employee Journey. Die Employee Journey spiegelt die unterschiedlichen Kontaktpunkte eines Mitarbeitenden mit dem Unternehmen im Laufe der Zeit wider. Die Wahrnehmung einer jeden Phase, mit der ein Mitarbeitender während seines Werdegangs in Berührung kommt, entscheidet über die Attraktivität eines Arbeitgebers und somit über Bindung und Fluktuation. Dies beginnt bei der Verwaltung der Bewerbungen und endet beim Ausscheiden aus dem Unternehmen.

Die persönlichen Erfahrungen werden aufgrund der zahlreichen Bewertungsplattformen und der Nutzung von Social Media im Gegensatz zu früher oftmals öffentlich nach außen getragen. Damit bestimmt die Wahrnehmung der Mitarbeitenden das Image des Unternehmens. Dies kann aufgrund schlechter Erfahrungen schnell und unwiderruflich zum Problem werden.

Gestaltung eines kontinuierlichen Stimmungsbildes

Anhand der Employee Journey können zentrale Kontaktpunkte definiert werden, beispielsweise die Onboardingphase, die ersten 100 Tage als Führungskraft, die Reifephase bei langjährigen Mitarbeitenden oder die Phase nach der Rückkehr aus der Elternzeit. Die Erhebung der Employee Experience in diesen unterschiedlichen Phasen kann mit Hilfe eines Stimmungsbildes und vielfältiger Feedbacktools kontinuierlich und zielgruppenspezifisch gemessen werden. Auf diese Weise können Unternehmen schneller auf Probleme reagieren und die notwendige Veränderung hin zu mehr Mitarbeiterorientierung langfristig vorantreiben. Während der unterschiedlichen Phasen ist unserer Erfahrung nach sowohl individuelles als auch organisationales Feedback relevant.

Auf individueller Ebene ist das begleitende Feedback von Seiten der Führungskraft ebenso wichtig wie Peer Feedback von Kollegen. Auf organisationaler Ebene kann eine Onboarding-Befragung oder eine Befragung nach der Elternzeit helfen, frühzeitig auf problematische Entwicklungen zu reagieren und Maßnahmen zu ergreifen. Bei einer Onboarding-Befragung wird jeder neue Mitarbeitende automatisch über ein Jahr hinweg alle drei Monate zu seinem Onboarding und zur Zufriedenheit befragt. Auf diese Weise wird das Onboarding begleitet und das Unternehmen kann gegebenenfalls frühzeitig nachsteuern. Außerdem sammelt das Unternehmen aufbauend auf den Ergebnissen
wichtige Erkenntnisse für zukünftige Onboardings.

Erfolgreiches Employer Branding mittels einer Feedbacklandschaft

Employer Branding hat erheblich an Bedeutung gewonnen im Rahmen der Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitenden. Um Ihren Mitarbeitenden während ihrer gesamten Laufbahn im Unternehmen das Gefühl von Partizipation und Wertschätzung zu vermitteln, sind mehrere Instrumente notwendig.

Dank der flexiblen Feedbackformate von HRinstruments können die Mitarbeitenden Feedback selbstgesteuert anstoßen. Ebenso ist eine zentralisierte und automatisierte Erhebung über Pulsbefragungen möglich. Die Stimmung kann somit mit flexiblen Formaten während der gesamten Employee Journey kontinuierlich erhoben werden.

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