Welcher Fragebogen für eine Mitarbeiterbefragung macht Sinn?

Wir werden immer wieder gefragt, welcher Fragebogen für eine Mitarbeiterbefragung am meisten Sinn macht. Bei modernen Feedbacklandschaften mit Mitarbeiterbefragung sowie Pulsbefragungen und anderen Formaten wie Instant Feedback lässt sich die Frage natürlich auch in diese Richtungen erweitern.

Unserer Erfahrung nach ist dabei die Positionierung und Zielsetzung der organisationsweiten Feedbackinstrumente von essentieller Bedeutung. Welche Ziele verfolgen Sie mit der Mitarbeiterbefragung? Welche Positionierung leiten Sie aus den Zielen ab?

Feedback Canvas als Ausgangspunkt für die Fragebogenentwicklung

Dabei starten wir in Kundenprojekten oft mit der iterativen Erarbeitung der Positionierung anhand des Feedback Canvas. Er ist am Business Modell Canvas orientiert und ermöglicht eine schnelle und fokussierte Erarbeitung der Positionierung einer Mitarbeiterbefragung oder einer Pulsbefragung. Weitere Details dazu finden Sie im Buch Feedback in Zeiten der Agilität unseres Mitgründers Prof. Dr. Simon Werther.

Dabei spielt auch der Folgeprozess eine große Rolle für die Fragebogenentwicklung. Schließlich setzen Sie durch den Fragebogen der Mitarbeiterbefragung auch die Agenda für den Folgeprozess. Somit ist es wichtig, dass die Inhalte der Fragen beeinflussbar und veränderbar für Ihre Führungskräfte und Mitarbeiter sind. Das spielt natürlich nur eine Rolle, wenn ein Folgeprozess auf allen Ebenen umgesetzt wird. Doch sichtbare Folgeprozesse und aktive Partizipation über alle Ebenen hinweg ist wichtig, damit Ihre Feedbacklandschaft auch langfristig zum Leben erweckt wird.

Der Fragebogen für eine Mitarbeiterbefragung als Balanceakt

Oftmals entwickelt sich der Fragebogen einer Mitarbeiterbefragung oder auch einer Pulsbefragung zu einer Herausforderung. Wobei weniger der Fragebogen an sich die Herausforderung darstellt, sondern die unterschiedlichen Interessen. Schließlich verfolgen unterschiedliche interne Stakeholder wie Vorstand/Geschäftsführung, Betriebsrat/Personalrat und Fachabteilungen eigene Interessen, die sie gerne im Fragebogen berücksichtigt sehen würden.

Dabei ist beim Fragebogen für eine Mitarbeiterbefragung weniger oftmals mehr. Schließlich wird mit den Ergebnissen aktiv gearbeitet, was beispielsweise bei 80 Einzelfragen sehr unrealistisch ist. Darüber hinaus ist die Befragungszeit gerade bei kontinuierlichen Befragungszyklen in einer modernen Feedbacklandschaft nicht zu vernachlässigen. Das spricht folglich auch für einen kompakten Fragebogen. Zusätzlich empfehlen wir immer eine Individualisierung des Fragebogen für Ihre Mitarbeiterbefragung, um das Wording Ihres Unternehmens zu treffen und relevante Themen, Strategien und Maßnahmen in den Mittelpunkt zu stellen. Eine pragmatische aber gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Herangehensweise zahlt sich unserer Erfahrung nach aus, damit der Rücklauf auch langfristig auf einem hohen Niveau bleibt.

Können wir Sie dabei unterstützen, damit der Fragebogen für Ihre Mitarbeiterbefragung oder Pulsbefragung oder die inhaltlich-konzeptionelle Umsetzung Ihrer Feedbacklandschaft noch besser zu Ihrer Positionierung und Ihrer Zielsetzung passt? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

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