Zeitgemäße Feedbacklandschaft bei der Techniker Krankenkasse

Zum Thema zeitgemäße Feedbacklandschaft haben wir einen gemeinsamen Artikel “Puls- und Mitarbeiterbefragungen als zeitgemäße Feedbacklandschaften bei der Techniker Krankenkasse” im Personalmagazin veröffentlicht.

Zusammen mit den Experten Dr. Andreas Marschner und Anni-Renée Sohège der Techniker Krankenkasse (TK) hat sich unser Gründer Prof. Dr. Simon Werther mit der Entwicklung einer umfangreichen Befragungslandschaft bei der Krankenkasse auseinandergesetzt. 

Bisherige Befragungslandschaft bei der Techniker Krankenkasse

Um den modernen Anforderungen an Agilität, Partizipation und Eigenverantwortung gerecht zu werden, entschied sich die Techniker Krankenkasse für einen grundlegenden Entwicklungsprozess bzgl. ihrer Feedbacksysteme.

In der Vergangenheit wurden unternehmensweite Mitarbeiterbefragungen nur alle zwei bis vier Jahre durchgeführt, wodurch zwar umfangreiche Ergebnisse zu unterschiedlichsten Themen ermittelt werden konnten, jedoch auch Nachteile entstanden: Beispielsweise wurden Ergebnisse relativ spät zurückgemeldet, Ergebnisberichte waren recht komplex und es bestand  zudem ein hoher Verwaltungsaufwand. Deshalb sollte die unternehmensinterne Feedbackkultur mithilfe einer zeitgemäßen Befragungslandschaft weiterentwickelt werden. 

Erarbeitung und Einführung der neuen Feedbacklandschaft

In Workshops arbeiteten Vertreter des HR-Bereichs und Führungskräfte gemeinsam mit Prof. Dr. Simon Werther an Lösungen. Unterschiedliche Methoden aus dem Design Thinking wurden in den Workshops angewendet, um die tatsächlichen Nutzer der Feedbacktools kontinuierlich bei der Neuentwicklung zu berücksichtigen.

Als grundlegenden Ziele identifizierten die Teilnehmer dabei unter anderem die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und die Etablierung einer Feedbackkultur. Darauf aufbauend suchten sie nach dem passenden Befragungsformat. Letztendlich fiel die Wahl auf einer Kombination aus Puls- und Mitarbeiterbefragungen sowie anlassbezogene Mini-Mitarbeiterbefragungen. 

Mithilfe unserer individualisierten Feedbacktoolbox startete die Techniker Krankenkasse einen Pilotlauf mit mehreren tausend Mitarbeitern. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrads, der sofort verfügbaren Berichte und der umfassenden Vergleichsmöglichkeiten in den Berichten ist das Feedback der Teilnehmer sehr gut ausgefallen.

Der Folgeprozess der einzelnen Befragungen ist aufgrund der kontinuierlicheren Durchführung bewusst schlank gehalten: Im Anschluss an die Befragung werden die Ergebnisse zunächst im Führungskreis besprochen. Für die Ableitung und Durchführung geeigneter Maßnahmen sind schließlich die jeweiligen Führungskräfte selbst zuständig. 

Wie sieht die Zukunft der Feedbacklandschaft aus?

Da die neuen Feedbackformate in großem Umfang auf positive Resonanz gestoßen sind, ist ein Rollout im gesamten Unternehmen geplant. Die Etablierung einer Feedbackkultur ist jedoch keine Veränderung von heute auf morgen, wie wir in zahlreichen Blogposts bereits thematisiert haben. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, der die TK auch in den nächsten Jahren weiterhin begleiten wird.

Um unser Wissen und unsere Erfahrungen mit Ihnen zu teilen, veröffentlichen wir regelmäßig Artikel in diversen Fachmagazinen. Wir würden uns freuen, wenn Ihnen der eine oder andere unserer Artikel gefällt und wir Sie für das Thema Feedback begeistern konnten. 

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