Ernsthafte Partizipation mit Pulsbefragung, Instant Feedback, Peer Feedback und Co

In der Politik werden in den letzten Jahren vermehrt neue Partizipationsformate diskutiert, um Bürgerinnen und Bürger intensiver zu beteiligen. In diesem Beitrag erscheinen verschiedene Beispiele aus ganz Europa auf, die Potenziale aber auch Stolpersteine aufzeigen.

Genauso diskutieren Personalverantwortliche seit Jahren über Partizipationsformate in Unternehmen oder sogar über demokratische Unternehmen wie Soziokratie. Doch wo stehen wir heute im Jahr 2020 in Bezug auf Partizipation Firmen? Diese Frage ist aufgrund der oftmals veränderten Arbeitswelt in der Covid19-Pandemie aktueller denn je, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch kontinuierliche Beteiligung auch in schwierigen Zeiten ins Boot zu holen und zu motivieren..

Ernsthafte Partizipationsformate sind in der Krise gefragt

Dabei ist es wichtig, dass kontinuierliche Beteiligung mit einer ernsthaften Partizipation einhergeht. Wir starten deshalb immer mit einer klaren Positionierung jeglicher Partizipationsformate, in der bereits von Anfang an Klarheit über den Folgeprozess besteht. Was passiert mit den Ergebnissen? Wer erhält in welchen Phasen Einblick? Wie wird partizipativ mit den Ergebnissen gearbeitet?

Denn bei kontinuierlichen Partizipations- und Feedbackformaten in herausfordernden Krisenzeiten gilt umso mehr, dass die Ernsthaftigkeit und der Mehrwert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar und spürbar sein muss. Ein Partizipationsformat und ein Feedbackinstrument ist immer nur der Anfang für einen intensiveren Dialog und für darauf aufbauende Veränderung.

Partizipation mit Pulsbefragung, Instant Feedback, Peer Feedback und andere Formate

Dabei liegt gerade in modernen Feedbackinstrumenten das Potenzial für kontinuierliche und wirksame Partizipation: In einer organisationalen Feedbacklandschaft werden dabei Feedbackinstrumente auf verschiedenen Ebenen kombiniert. Mit einer Pulsbefragung wird quartalsweise die Stimmung im gesamten Unternehmen erhoben. Parallel wird in einzelnen Teams ein kurzes monatliches Stimmungsbild mit Instant Feedback erfasst, um auf dieser Basis die Zusammenarbeit zu reflektieren. Zusätzlich können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte jederzeit anlassbezogen ein Peer Feedback oder ein 360° Feedback selbstorganisiert anfordern. Dadurch können die eigenen Kompetenzen und Verhaltensweisen in herausfordernden Krisenzeiten zeitnah reflektiert und weiter angepasst werden.

Partizipation beginnt und endet immer bei den Menschen. Partizipation mit Pulsbefragung, Instant Feedback und Peer Feedback verbindet dabei den Menschen im Mittelpunkt mit modernster Technologie. Wenn das die konsequente Grundlage für die Konzeption einer Feedbacklandschaft darstellt, dann ist ernsthafte Partizipation ein erreichbares Ziel!

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