Unser Beitrag in der Zeitschrift Personalwirtschaft mit dem Schwerpunkt Mitarbeiterbefragung

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Personalwirtschaft mit dem Schwerpunkt Mitarbeiterbefragung beschäftigen wir uns mit der Zukunft von Mitarbeiterbefragungen in Zeiten von New Work. Wie muss eine moderne Mitarbeiterbefragung aussehen, damit die langfristige Motivation und Bindung von Mitarbeitern möglich ist?

Wir sind davon überzeugt, dass dafür agilere Tools als klassische Mitarbeiterbefragungen notwendig sind. Pulsbefragungen und Instant Feedback können hier wertvolle Ergänzungen darstellen, worauf wir in dem Beitrag detaillierter eingehen.

Schwerpunkt Mitarbeiterbefragung in der Personalwirtschaft

Neben unserem Beitrag befasst sich Winfried Gertz mit der Zukunft von Mitarbeiterbefragungen zwischen Dashboard und Dialog. Das Spannungsfeld zwischen Beratungsunternehmen und Softwarefirmen, die sich auf dem Markt der Mitarbeiterbefragungen bewegen, wird dabei sehr deutlich.

Interessant ist in diesem Artikel allerdings, dass hauptsächlich klassische Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Mitarbeiterbefragung oder Meinungsumfragen im Artikel zitiert werden. Dementsprechend ist das Fazit des Artikels wenig überraschend, dass (klassischen) Mitarbeiterbefragungen eine rosige Zukunft bevorsteht. Es bleibt allerdings die Frage offen, wie Mitarbeiterbefragungen zwischen Dashboard und Dialog zeitgemäß konzipiert werden können – schließlich schließen sich Gesprächskultur, Planung von Folgeprozessen auf Teamebene und Nutzung von Dashboards für Echtzeit-Ergebnisse unter Einhaltung höchster Datenschutzstandards keineswegs aus.

Kritische Perspektive auf Mitarbeiterbefragungen

Wir stimmen der Einschätzung zur Zukunft von Mitarbeiterbefragungen grundsätzlich zu, allerdings sind wir davon überzeugt, dass Mitarbeiterbefragungen in Zukunft in verschiedensten Varianten durchgeführt werden. Der Einsatz neuer Technologien ermöglicht überhaupt erst die Durchführung von Pulsbefragungen in Echtzeit, so dass diesbezüglich erst wenige Erfahrungswerte zu Erfolgskriterien und Stolpersteinen existieren.

In unserem Vergleich von klassischen Mitarbeiterbefragungen, Pulsbefragungen und Instant Feedback in der Personalwirtschaft versuchen wir genau diese vielfältigen Varianten aufzuzeigen. Eine klassische Mitarbeiterbefragung ist für bestimmte Zielsetzungen wie die Generierung von Kennzahlen sowie die tiefgehende statistische Analyse von Stellschrauben und Treibern sicherlich weiterhin hilfreich. Doch gerade in Veränderungsprozessen und in Zeiten radikaler Transformation wird eine Befragung alle 1-2 Jahre nicht mehr ausreichen, um Stimmungsbilder in den laufenden Veränderungsprozess einfließen zu lassen. Eine Gesprächskultur kann hier gerade durch Pulsbefragungen und Instant Feedback vorangetrieben werden, um die Unternehmenskultur nachhaltig zu verändern.

Veränderungen auf dem Markt für Mitarbeiterbefragungen

Wir sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung rund um Mitarbeiterbefragungen, doch wir sind fest davon überzeugt, dass die Erwartungshaltung von Mitarbeitern und Führungskräften in Zukunft zu einer viel größeren Vielfalt führen wird. Das wird sowohl klassische Beratungsunternehmen als auch innovative Softwarefirmen vor Herausforderungen stellen, so dass am Ende vor allem die Kunden profitieren werden, da sie aus einem größeren Spektrum wählen können.

HRinstruments positioniert sich hier mit der individualisierbaren Feedback-Toolbox bewusst zwischen klassischen Beratungsfirmen und reinen Softwareunternehmen, da den Kunden somit Lösungen aus Lizenz und Beratung angeboten werden können. Wenn Kunden intern über entsprechende Ressourcen verfügen, dann können sie lediglich Lizenzen einkaufen. Wenn Komplettpakete gewünscht sind, dann kann entsprechende Beratungsleistung von HRinstruments oder von erfahrenen Partnern zugebucht werden. Bei Folgeprozessen wird dabei beispielsweise auf etablierte und erfahrene Firmen wie die Twist Consulting Group zurückgegriffen, die über langjährige Kompetenz im internationalen Kontext verfügen.

Erfolgreiche Personal-, Organisations- und Führungskräfteentwicklung ist unserer Erfahrung nach nur in dieser Kombination zeitgemäß möglich, damit die individuelle Situation jedes Kunden entsprechend berücksichtigt wird.

Kalkulation von Mitarbeiterbefragungen in Bewegung

Die häufig auftauchende und auch im Beitrag von Herrn Gertz erwähnte Argumentation, dass ein günstigerer Preis schlechtere Qualität bedeutet, wird dabei immer weniger gelten. Gerade bei Lizenzmodellen sind gegenüber der Projektkalkulation langfristig gesehen durch Automatisierung und Schnittstellen immer Kosteneinsparungen möglich.

Dieser Herausforderung werden sich gerade etablierte Dienstleister stellen müssen, da die Kalkulation auf Basis von hohen Tagessätzen für Berater verbunden mit undurchsichtigen Abrechnungsposten für aufwändige Projektarchitekturen in vielen Fällen nicht mehr angemessen ist.

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